aktuelles

 


 

 

 

 


 

 

Veranstaltung für werdende Geschwister:

Was passiert eigentlich gerade in Mamas Bauch? Haben Mama und Papa noch Zeit für mich, wenn das Baby da ist? Ist es auch ein so guter Fußballspieler wie ich? Wo können wir das neue Baby zurückgeben? - Viele Fragen, die manch bald großem Kleinen den Kopf zerbrechen: unser Geschwisterkurs will sie beantworten. Anmeldung auf Interessentenliste möglich.

 

 


 

 

Ab Oktober 2016 starten wieder unsere beliebten Elternseminare "Erziehungsstrategien". Frau Dr. Tabea Philipsen. Themen wie Konsequenz und Wut, Fordern und Fördern werden besprochen. Jede der Veranstaltungen kann separat besucht werden. Bitte möglichst rechtzeitig anmelden.

 


 

 

Ingrid Abraham, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), bietet im Geburtshaus eine Energietankstelle für Eltern an. Es geht darum, Zeit für sich zu gewinnen, um bei sich zu sein, nicht außer sich zu geraten und Entstressung durch Übungen zum Mitnehmen, die zu Hause selbständig angewendet werden können. Für werdende Eltern liegt der Fokus auf "Entspannt schwanger sein". Alle Veranstaltungen sind einzeln wählbar. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

 

 


 

 

Kurs "Weltentdecker" - Frühkindliches-Entwicklungs-Förderungsprogramm - FEP®

Das Erfurter Geburtshaus bietet ein neues Kursprogramm zur motorischen und sensorischen Förderung von Babys ab 3 Monaten bis 1 1/2 Jahren an. Anmeldungen hier

 

 


 

 

Filzvergnügen - ausprobieren, experimentieren, sinnliches Werkeln mit Wolle und Seife bietet Claudia Tischer aus der filzbu.de in mehreren Veranstaltungen im Geburtshaus an, u.a. Zuckertüten filzen für den Schulanfang. Hier gehts zur Anmeldung.

 

 


 

 

Ostepoathiebehandlungen im Geburtshaus - auch mit Kinderbetreuung.

 

 


 

 

 

 


 

 

Nächster Informationsabend:

Mittwoch, 21. Dezember 2016 ab 20.00 Uhr

 

 

 


 

 

offene Stillberatung

jeden Freitag 11:30-12:30 Uhr mit Maria Göppner oder nach Absprache (0176-38091150 oder 0361-3460643)

 

 


 

 

Greta, unser 1000. Baby wurde am 05. Mai 2013 geboren.


Sichert die Hebammenarbeit!

Im Moment besteht die Gefahr, dass es ab Juli 2016 keine funktionsfähige Berufshaftpflicht für Hebammen mehr gibt – und Hebammen dürfen nicht ohne Berufshaftpflicht arbeiten!
Dieses Problem trifft alle Hebammen – egal ob sie freiberuflich oder angestellt arbeiten, ob sie außerklinische Geburten betreuen, als Beleghebamme arbeiten, oder Geburtsvorbereitung anbieten, Wochenbetten betreuen, Stillberatung leisten oder die Rückbildung anleiten.

Und vor allem: es trifft alle schwangeren Frauen, alle Gebärenden, alle Familien mit Neugeborenen.

An Lösungsvorschlägen wird auf fach- und verbandspolitischer Ebene bereits intensiv gearbeitet und auch in der Öffentlichkeit, auf sozialen Plattformen regt sich viel Widerstand.
Das ist gut – und trotzdem – befürchten wir - nicht ausreichend!

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) kritisiert die heute erfolgte Entscheidung der Schiedsstelle, die verbindliche Ausschlusskriterien für Hausgeburten festlegt, obwohl ihr Nutzen nicht wissenschaftlich belegt ist. Dazu zählt zum Beispiel die Überschreitung des berechneten Geburtstermins um drei Tage. In diesem Fall soll zukünftig immer ein Arzt bestimmen, ob eine Hausgeburt möglich ist. Frauen und Eltern haben damit keine selbstbestimmte freie Wahl des Geburtsortes mehr, obwohl diese gesetzlich zugesichert ist. Der Hebammenverband bewertet die heutige Entscheidung als schweren Einschnitt in das Berufsrecht der Hebammen. Diesen wird damit die Fähigkeit abgesprochen zu entscheiden, wann eine Schwangerschaft nicht mehr regelgerecht verläuft. Der DHV befürchtet, dass es in der Praxis zukünftig kaum noch Hausgeburten geben wird.

„Die Etablierung von Ausschlusskriterien hat nichts mit einer Qualitätsverbesserung in der außerklinischen Geburtshilfe zu tun, sondern bewirkt deren Abschaffung“, meint Katharina Jeschke, Verhandlungsführerin des DHV und Präsidiumsmitglied. „Das leitet den Untergang der Hausgeburt ein“, meint Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands. Ein jahrtausendealter Beruf, der Geburtshilfe in hoher Qualität erbringt, werde damit ohne wissenschaftlich fundierte Begründung in seinen Grundzügen verändert. „Mit Besorgnis nehmen wir wahr, dass die natürliche, die physiologische Geburt immer weniger im Fokus der Geburtshilfe steht. Das Vertrauen in die Körperkompetenz von Frauen geht verloren. Technische Hilfsmittel werden immer mehr in den Vordergrund geschoben, da sie vermeintlich Sicherheit bieten“, so Martina Klenk. Es gebe jedoch keine empirisch belegbaren Beweise, dass eine Hausgeburt weniger sicher ist als eine Geburt in der Klinik oder dass dabei mehr Komplikationen auftreten.

Die Regelungen der Schiedsstelle bedeuten, dass ohne ärztliche Zustimmung zur Hausgeburt bei sogenannten relativen Ausschlusskriterien sowie immer bei absoluten Ausschlusskriterien eine Hebamme, die eine Hausgeburt durchführt, gegen den Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen verstößt. In der Folge kann sie vom Vertrag ausgeschlossen werden. Gesetzlich versicherte Frauen erhalten damit in diesen Fällen keine Hebammenbetreuung auf Kosten der Krankenkasse. Auch haftungsrechtlich sind die Konsequenzen vermutlich weitreichend – eine Hausgeburt durchzuführen würde dann in den meisten Fällen als grob fahrlässiges Verhalten der Hebamme gewertet werden können.

„Wir gehen davon aus, dass die meisten Ärztinnen und Ärzte allein aus der Furcht vor haftungsrechtlichen Folgen zukünftig keine Zustimmung zur Hausgeburt geben werden. Vielerorts können Frauen diese Erlaubnis schon deshalb nicht bekommen, da Arztpraxen üblicherweise an Wochenenden und Feiertagen gar nicht besetzt sind“, meint Katharina Jeschke, Präsidiumsmitglied des DHV.

Im Verlauf des heutigen Tages werden noch die Entscheidungen zur Ausgestaltung des sogenannten Sicherstellungszuschlags und zum Ausgleich der Haftpflichtprämien für Hebammen durch die gesetzlichen Krankenkassen erwartet.
25.09.2015 - DHV

Der Hebammenverband protestiert gegen dieses Vorgehen zusammen mit Frauen, Eltern und weiteren Unterstützern unter www.unsere-hebammen.de/meine-entscheidung unter dem Motto ‪#‎MeineGeburtMeineEntscheidung‬.
Zum Hintergrund: Hebammen arbeiten in Geburtshäusern bereits seit Jahren mit Ausschlusskriterien. Diese gelten jedoch medizinisch nicht als evidenzbasiert. Der für Geburtshäuser gültige Vertrag bezieht deshalb den Willen der Frau in die Entscheidung, wo die Geburt des eigenen Kindes stattfinden soll, mit ein. Die gesetzlichen Krankenkassen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die freie Wahl des Geburtsortes zu gewährleisten, indem sie alle Formen der Geburtshilfe vergüten. Dies soll nun aufgeweicht werden:
Nachdem die GKV eine allgemeine Stellungnahme an viele Eltern versandt hatte, zu den Verhandlungen mit den Hebammenverbänden, hat GreenBirth e.V. einen kundigen Juristen gebeten, dazu Stellung zu beziehen. Aus unserer Sicht hat diese kurze Stellungnahme so viel Substanz, dass hoffentlich die streitenden Parteien wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfinden.

Wir brauchen Ihre Unterstützung! Wie Sie die Krankenkassen auf das Problem aufmerksam machen, erfahren Sie hier:

 

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